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Aus dem Wunderwald

Wann ist Wichtelzeit? Und darf der Wichtel das ganze Jahr bleiben?

23. Oktober 2026 · von Wanda · Wichtelblog

Handgezeichnete Wichteltür mit Sternenhimmel
Handgezeichnet von Julia.

„Wann ist eigentlich Wichtelzeit?“ Wer das in eine Suchmaschine tippt, liest meistens: im Dezember. Das stimmt, aber nur zur Hälfte. Im Wunderwald erzählen wir uns, dass immer dann Wichtelzeit ist, wenn eine Familie eine kleine Tür in ihr Zuhause lässt.

Die kurze Antwort

Die klassische Wichtelzeit beginnt am 1. Dezember oder in den letzten Novembertagen und dauert bis Weihnachten. Danach verabschieden sich viele Wichtel nach den Feiertagen. Wer mag, lässt seinen Wichtel aber auch das ganze Jahr bei sich wohnen. Dann wird aus der Wichtelzeit ein Wichteljahr.

Wann beginnt die Wichtelzeit?

Die meisten Familien starten mit dem Einzug am 1. Dezember. So begleitet der Wichtel die Wartezeit auf Weihnachten, jeden Morgen mit einer kleinen Veränderung vor der Tür. Manche fangen schon ein paar Tage früher an, damit der Einzug selbst in Ruhe stattfinden kann. Welcher Tag zu euch passt, lest ihr in „Wann zieht der Wichtel ein?“.

Wann endet die Wichtelzeit?

Ein festes Ende gibt es nicht. Viele Wichtel bleiben bis nach den Feiertagen und verabschieden sich dann in einem ruhigen Moment, oft mit einem Abschiedsbrief und dem Versprechen, wiederzukommen. Wie ein sanfter Abschied gelingt, zeigen wir euch auf der Seite Abschied und im Beitrag „Sanfter Abschied, wenn der Wichtel auszieht: Ideen und Abschiedsbrief“.

Für Kinder, denen der Abschied schwerfällt, gibt es eine eigene Geschichte: In „Wichtel Wanda Band 2: Der Wichtelauszug“ erleben Lara und Anton, wie ein Wichtel liebevoll wieder auszieht.

Darf der Wichtel das ganze Jahr bleiben?

Ja, sehr gern. Viele Familien haben einen Hauswichtel, der das ganze Jahr bei ihnen wohnt. Er ist nicht jeden Tag aktiv, sondern meldet sich zu besonderen Anlässen: zu Festen, wenn jemand krank ist oder wenn ein großer Tag bevorsteht. Dazwischen ist es an der Wichteltür ruhig, und das ist völlig in Ordnung. Wichtel brauchen nämlich viel Schlaf.

Das Wichteljahr: Anlässe zum Mitfeiern

  • Herbst: Kürbisse, Laternen und ein bisschen Halloween. Mehr dazu lest ihr in „Der Wichtel im Herbst“.
  • Winter: die klassische Wichtelzeit bis Weihnachten, danach Schnee und Silvester.
  • Frühling: Ostern, ein kleiner Frühlingsmarkt und die ersten Pflanzen im Wichtelgarten.
  • Sommer: Ferien, Garten und Ausflüge. Was ein Wichtel im Sommer macht, lest ihr in „Was macht ein Wichtel im Sommer?“.
  • Das ganze Jahr: Geburtstage, die Einschulung, ein wackelnder Zahn oder ein Tag, an dem jemand Trost braucht.

Einen Überblick über alle Phasen findet ihr auf unserer Seite Wichtelzeit.

Wie oft muss der Wichtel aktiv sein?

So oft ihr mögt. Im Dezember freuen sich viele Kinder über eine kleine Veränderung an jedem Morgen. Im Rest des Jahres reichen ein paar besondere Momente. Lieber selten und mit Freude als täglich und gestresst. Wenn euch im Dezember die Zeit fehlt, hilft euch der Beitrag „24 Tage Wichtelzeit ohne Abendstress“.

Ob vier Wochen oder ein ganzes Jahr: Wichtelzeit ist das, was ihr daraus macht. Kleiner Wichtel. Große Wirkung.

Häufige Fragen

Wann ist Wichtelzeit?

Klassisch vom 1. Dezember bis nach Weihnachten. Viele Familien lassen ihren Wichtel aber auch das ganze Jahr wohnen und feiern mit ihm Feste wie Ostern, Halloween oder Geburtstage.

Wann beginnt die Wichtelzeit?

Mit dem Einzug des Wichtels, meistens am 1. Dezember oder in den letzten Novembertagen.

Kann man den Wichtel das ganze Jahr stehen lassen?

Ja. Ein Hauswichtel darf das ganze Jahr bleiben und meldet sich zu besonderen Anlässen. Dazwischen ist es an der Wichteltür einfach ruhig.

Wann zieht der Wichtel wieder aus?

Meistens nach den Feiertagen, in einem ruhigen Moment und mit einem Abschiedsbrief. Den Zeitpunkt bestimmt ihr.

Eure Wanda

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